Geschichten

Eine wahre Nikolaus-Geschichte
für Groß und Klein

Nikolaus-Geschichte – MC Lo de Siempre

Was ich gerade erlebt habe – das glaubt ihr nicht… aber die Geschichte, die ich Euch jetzt erzähle, ist wahr und ist kein „Kwatsch".

Vielleicht findet ihr auch den ein oder anderen bekannten Namen in dieser Geschichte, also hört gut zu!

Draußen beim „Walde", da habe ich meinen Schlitten abgestellt, meine zwei Weihnachtswichtel „Jonny" und „Steffen" passen gerade auf meinen Schlitten und die Rentiere auf, und den Rest bin ich zu Fuß hierhergekommen. Unterwegs habe ich ein „Bäuerle" getroffen, das gerade beim Holzmachen war. Es hat einen großen Baumstamm mit einer kleinen älteren „Stütz" und einer großen langen „Stütz" abgefangen und war dabei, den Stamm mit der Axt zu teilen. Mann, da hat's mächtig ge„späldert". Ich habe eine Weile zugeschaut und ihn dann nach dem Weg zur Lode-Hütte gefragt. Dieser erklärte mir die Strecke und so lief ich weiter.

Nach einiger Zeit sah ich, wie ein „Bubele" ein kleines „Zwiesel" jagte und versuchte, es einzufangen. Durch diesen Tumult erschrak eine „Elstner" im Busch und flog mit lautem Geschrei auf: „Tschako" „Tschako" „Tschako" schrie sie. Ich ermahnte den „Bubele" und erklärte ihm, dass man nicht wie ein „Häd"-Hunter kleine „Zwiesel" jagen darf. Er sah es auch gleich ein, und eine große Träne rollte über seine Wange. Leise flüsterte er mir zu: „Ich heiße „Seppe" und bin unten vom Dorf. Darf ich dich begleiten?"

Also setzten wir unseren Weg gemeinsam fort. Als wir aus dem „Walde" herauskamen, waren viele Wolken am Himmel und es war nicht mehr „Sony"ig. Ich war froh, den „Seppe" bei mir zu haben, denn so hatte ich etwas Unterhaltung auf dem Weg zur Lode-Hütte.

Einmal hielten wir noch kurz an – er sprang ans Gebüsch und machte ein paar „Strietzer". Plötzlich raschelte es und etwas rannte hastig davon. „Das ist kein Rentier – das ist nur „Harry" der Hirsch", erklärte mir „Seppe" voller Stolz, „gell, da „knux"st du, was ich alles weiß?" Und dann erzählte er mir noch ein Geheimnis – denn bei ihm zuhause wohnt ein Mohr, und der ist sogar größer als er… und der Mohr heißt Ritz! Was der „MohrRitz" allerdings bei ihm zuhause macht, das konnte er mir nicht sagen.

Wir liefen weiter den Berg hinunter. „Seppe" zeigte mir den Weg zur Lode-Hütte und erklärte mir, dass ich, wenn ich den falschen Weg nehmen würde, nach oder zum „Stoffel" kommen würde.

Ja, und jetzt bin ich hier bei Euch angekommen und nun möchte ich Eure Geschichten, Gedichte oder Lieder hören.

Euer Nikolaus